• Martin Schroer I D20sounds

Kreativ als DM Teil 2: Die Umgebung


Heute soll es darum gehen, wie man sich seine Umgebung „formen“ kann, damit Kreativität möglich ist oder verbessert werden kann.

Vorab: Ich glaube, dass Kreativität jedem von uns möglich ist und dass eine bestimmte Umgebung dazu beiträgt, dass sich Kreativität erhöht. Mit Umgebung meine ich nicht - aber auch - den Raum in dem du kreativ sein willst, sondern auch die „soziale Umgebung“.


Räumliche Umgebung

Mir selbst fällt es nicht leicht Ordnung zu halten, solange ein gewisses Mass an Ordnung vorhanden ist, geht alles klar. Wenn sich zu viel Ablenkung auf meinem Schreibtisch stapelt wird es schwierig. Ebenso ist es mit den Medien, meine Benachrichtigungen schalte ich - wenn möglich - aus damit nichts piept oder „aufploppt“ wenn ich z.B. neue Musik komponiere. I Mont bemerke ich deutliches meine Kinder im Homeschooling sind. Es ist eine gewisse Grundunruhe im Haus, die mich gelegentlich stört. Inzwischen habe ich gelernt diese Störungen hinzunehmen anstatt mich darüber aufzuregen. Es ist zwar oft schwierig wieder in den kreativen Prozess reinzukommen, noch schwieriger ist es allerdings wenn ich beginne mich darüber zu ärgern.

Um es noch einmal ganz deutlich zu sagen, am besten funktioniert Kreativität wen n:

  1. keiner zu Hause ist

  2. Mein Schreibtisch aufgeräumt und

  3. Meine Medien stummgeschaltet sind.

Es geht auch anders, aber dieses Szenario geht a besten. Dazu kommt, dass es wichtig für mich ist dass ich nicht bei NULL starte. Dazu habe ich im anderen Video/Pod schon etwas gesagt, grob gesagt finde ich es schwierig mit einem weissen Blatt zu starten, ich suche dann immer irgendwelche Startpunkte (z.B. Bilder etc.)

Menschliche Umgebung

Wenn ich in einer Umgebung kreativ sein soll in der sich andere Menschen befinden, ist es manchmal sehr leicht kreativ zu sein und manchmal sehr schwer. Egal ob ihr in einer Firma arbeitet, in einer Band Musik macht oder in eurer Runde spielt, es gelten meiner Meinung nach immer die gleichen Regeln.

  1. Vertrauen: Mit meinem besten Freund Kai geht die gemeinsame kreative Arbeit extrem schnell. Bei uns ist ganz klar dass es unwichtig ist recht zu haben oder die eigene Idee durchzusetzen. Wichtig ist es gute Musik zu machen. Das ist Ziel ist bei uns beiden das Gleiche, es geht nie um Macht und das Vertrauen ist riesig. Also eine super Umgebung für eine kreative Zusammenarbeit.

  2. Kommunikation: Gehört schon fast zum ersten Punkt dazu. Eine wertschätzende Kommunikation sorgt für Vertrauen und ist die Grundlage für einen tollen Spieleabend. Nur wenn man sich gehört fühlt (ich weiß, das klingt ein wenig esoterisch), ist es auch möglich sich zu entspannen. Ich kann dann sicher sein, dass ich bei Problemen ein offenes Ohr dafür finde.

  3. Wir Gefühl: Es ist etwas anderes ob ich der Spielleiter bin und die anderen die Gruppe oder ob wir zusammen ein Spiel spielen was wir wirklich mögen und ich dabei der Spielleiter bin. Ich beziehe (meist in der Session 0) immer meine Spieler mit ein bei wichtigen Fragen und Unklarheiten und versuche mit ihnen zusammen eine Lösung zu finden und meine Spieler steigen in solchen Momenten aus ihrer Rolle aus und überlegen mit mir zusammen was fair ist. Auch wenn mal ein Charakter dabei weniger gut wegkommt.

  4. Transparenz: Ich bin transparent in meinen Entscheidungen. Ich möchte dass meine Spieler verstehen was meine Beweggründe für Entscheidungen sind und sie wissen dass es nicht u Willkür geht.

  5. Ehrlichkeit: Seid bitte unbedingt ehrlich miteinander. Die meisten Informationen in der Kommunikation werden nonverbal übertragen. Wir Menschen sind sehr gut darin zu lesen wenn irgendwas nicht stimmt. Deswegen solltet ihr immer Probleme und Verstimmungen klären, bevor mehr daraus wird. Unterschwellig wissen die anderen oft nur dass irgendwas nicht in Ordnung ist und das beunruhigt sie. Langfristig ist das der Weg zu mehr Spielfreude

Das klingt jetzt fast nach vielen Diskussionen, ist es aber nicht. Durch Transparenz und Vertrauen schaffe ich es sogar dass weniger diskutiert wird, weil eben dass Vertrauen da ist, dass meine Entscheidungen nicht willkürlich sind.


All diese Punkte helfen dabei dass wir wirklich kreativ spielen können. Dass heisst dass wir alle uns darauf verlassen können, dass Probleme gemeinsam gelöst werden und wir entspannt sind.

Die Spieler lassen sich auf ihre Charaktere ein und ich mich auf das Leiten des Abends.

UND! Ich liebe es zu sehen wenn die Charaktere sich entwickeln, wenn sie kreative Lösungen für Probleme finden und manchmal schaue ich einfach nur zu wie die anderen spielen. Und auch das ist dann ein riesiger Spaß!


So, ich hoffe es hilft ;-).


An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Patrons bedanken, die meine Arbeit jeden Monat mit einem kleinen Betrag unterstützen. DANKE! Schön dass es euch gibt!

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Bis dahin, euer Martin


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